Lupinen – Anbau und Verwertung

Christine Struck, Anke Böhme, Matthias Dietze, Annett Gefrom, Antje Priepke, Bernd Schachler, Peter Wehling
Erstellt: 20.12.2021
In Mitteleuropa werden für die landwirtschaftliche Körnernutzung drei Lupinenarten angebaut: die Gelbe Lupine (Lupinus luteus), die Weiße Lupine (Lupinus albus) und die als Blaue Lupine bekannte Schmalblättrige Lupine (Lupinus angustifolius). Lupinen haben in den letzten Jahren eine Aufwertung in der öffentlichen Wahrnehmung erfahren, weil sie, zusammen mit anderen Körnerleguminosen, als einheimische Eiweißressource genutzt werden können und ihr Anbau mit einer Auflockerung der Fruchtfolgen und weiteren agrarökologisch positiven Effekten einhergeht. Eine Reihe von Förderprogrammen und -maßnahmen haben sich daher zum Ziel gesetzt, den Anbau und die Verwertung von Lupinen nachhaltig auszuweiten, indem der Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis optimiert und Optionen für die Wertschöpfung erschlossen werden. Hierzu ist ein umfangreiches Lupinen-Netzwerk entstanden, welches alle wichtigen Akteure entlang verschiedener Wertschöpfungsketten im Feed- und Food-Bereich einbindet. Zum Zeitpunkt der Neuauflage dieser Lupinenbroschüre – vor dem Hintergrund der Greening-Maßnahmen der GAP, der Eiweißpflanzenstrategie der Bundesregierung sowie im Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte 2016 – sind die Voraussetzungen für ein Comeback der einheimischen Körnerleguminosen, unter ihnen die Lupinen, so günstig wie lange nicht mehr. Mit der vorliegenden, überarbeiteten Broschüre will die Gesellschaft zur Förderung der Lupinen ihren Anteil an dieser positiven Entwicklung leisten.

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AutorInnen: Christine Struck, Anke Böhme, Matthias Dietze, Annett Gefrom, Antje Priepke, Bernd Schachler, Peter Wehling
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